Mittwoch, Dezember 19, 2007

Benzinpreis Update Dezember II

Welche Richtung schlagen die Kraftstoffpreise ein? Wie hoch waren sie vor vier, sechs oder acht Wochen? Welche Faktoren spielen bei Verteuerungen oder Preissenkungen eine Rolle? Antworten liefert die aktuelle Kraftstoffpreis-Grafik des ADAC von heute.

Quelle: ADAC

Aral Studie "Trends beim Autokauf 2007"

Frauen stellen beim Autokauf Familienfreundlichkeit stärker als Männer in den Vordergrund und entscheiden sich für die dazu passende Karosserieform? Von wegen! Frauen emanzipieren sich auch im Autohaus und haben teilweise einen Rollentausch im Expresstempo vollzogen: Innerhalb von nur zwei Jahren änderte das weibliche Geschlecht die Ansichten und Präferenzen teilweise radikal. Die von Aral zum dritten Mal aufgelegte Studie "Trends beim Autokauf" zeigt, dass Frauen und Männer bei der Anschaffung eines neuen Wagens mit 25 beziehungsweise 27 Prozent inzwischen fast auf Augenhöhe an das Thema Familienfreundlichkeit denken und es zu einem wichtigen Kaufkriterium machen. Vor zwei Jahren interessierten sich noch 30 Prozent mehr Frauen als Männer für diesen Aspekt. Bei der Frage nach der bevorzugten Karosserieform zeigt das weibliche Geschlecht einer bisherigen Domäne die kalte Schulter: Nur noch sechs Prozent von ihnen erwägen die Anschaffung eines Mini-Vans. Vor zwei Jahren waren es noch neun Prozent. Genau entgegen gesetzt haben sich in diesem Segment die Vorlieben der Männer entwickelt: Bei ihnen hat sich das Interesse an einem Mini-Van von vier auf elf Prozent nahezu verdreifacht.

Das gesunkene Interesse für Mini-Vans bei den Frauen kommt dem klassischen Kombi zu Gute, für den sich jeweils rund ein Viertel beider Geschlechter entscheiden würde. In anderen Fahrzeug-Segmenten sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern fast schon in Stein gemeißelt und könnten kaum größer ausfallen: Fast ein Viertel der Frauen würde sich für einen innenstadttauglichen Kleinwagen entscheiden. Für die Herren ist diese preiswerte Form der individuellen Mobilität praktisch keine Option. Nur fünf Prozent ziehen den Kauf eines Cityflitzers überhaupt in Erwägung. Auch bei Cabrios ist das Interesse der Damen erheblich größer als das der befragten Männer. Die hingegen halten der klassischen Limousine mit einem Anteil von 42 Prozent die Treue.

Frauen beweisen nicht nur bei der Wahl der Karosserieform mehr Mut zum Wechsel. Auch bei der Sympathie für eine Marke zeigten Frauen im Vergleich zur 2005 ebenfalls von Aral aufgelegten Studie ein deutlich verändertes Verhalten. Den größten Sprung verzeichnete Audi: Für die Ingolstädter begeistern sich inzwischen mehr Frauen als Männer - bei den Frauen vervierfachte sich der Anteil von drei auf elf Prozent nahezu. Eine ähnlich rasante Entwicklung verzeichnete Opel bei den Damen mit einem Anstieg von vier auf satte zehn Prozent. BMW und Mercedes finden hingegen kaum Zugang zu Frauen: Sie dümpeln mit einem Anteil von jeweils vier Prozent im unteren Mittelfeld der Skala. Die beiden deutschen Nobelmarken können sich dafür auf ihre treue männliche Kundschaft verlassen, die zu zehn bzw. elf Prozent bei BMW oder Mercedes kaufen wollen. Doch auch bei der Markenwahl gibt es für Frauen und Männer einen gemeinsamen Nenner: Volkswagen verbuchte sowohl bei Frauen als auch bei Männern erhebliche Zuwächse und steht bei beiden Geschlechtern (Frauen 18 Prozent; Männer 21 Prozent) ganz oben auf der Wunschliste.

Quelle: Aral

Dienstag, Dezember 18, 2007

So bekämpft Deutschland die Wintermüdigkeit

Draußen ist es kalt, dunkel und ungemütlich. Das schlägt vielen Menschen in dieser Jahreszeit aufs Gemüt. Doch mit Wolldecke und Heißgetränk bewappnet, einen guten Schmöker zur Hand, lässt sich der Winter für 51 Prozent der Bevölkerung gut aushalten. Mit 64 Prozent setzen jedoch deutlich mehr Frauen auf das gemütliche Sofa als Männer (38 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa, das im Auftrag von HappyDigits rund 3.000 Menschen nach ihrem "Rezept" gegen Wintermüdigkeit und Schlappheit befragte.

Rund 41 Prozent der Angesprochenen treffen sich mit Freunden, um den Winterfrust gar nicht erst aufkommen zu lassen. Fast genauso beliebt ist Sport als Muntermacher. Insgesamt 40 Prozent der Deutschen, jeweils 43 Prozent Männer und 37 Prozent Frauen, schwören auf Bewegung. Jeden Zehnten zieht es in wärmere Gefilde. 11 Prozent der Männer und Frauen nehmen eine Auszeit vom Winterwetter und reisen in die Sonne. Dagegen greifen nur drei Prozent der Befragten zu pflanzlichen Heilmitteln wie Johanniskraut.

Laut HappyDigits Umfrage machen Dunkelheit, Kälte und Schmuddelwetter einem Fünftel gar nichts aus. Immerhin 23 Prozent der Männer und 15 Prozent der befragten Frauen lassen sich von der grauen Jahreszeit weder die Stimmung verderben noch leiden sie unter Müdigkeit.

Quelle: Happy Digits

Montag, Dezember 17, 2007

Immer mehr Familien im eigenen Heim

Wohneigentum wird für junge Familien immer mehr zur Realität. Während 1978 mit 50 Prozent genau die Hälfte aller 35- bis 39-jährigen erwerbstätigen Ehepaare mit Kindern in den eigenen vier Wänden lebten, liegt die Wohneigentumsquote im Jahr 2003 mit 68 Prozent fast zwanzig Prozentpunkte höher. Das ergibt eine Sonderauswertung des Forschungsinstituts empirica auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichproben (EVS) des Statistischen Bundesamtes im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS).

Insgesamt blieb der Anteil der Haushalte mit selbst genutztem Wohneigentum in der gesamten Altersklasse der Mitt-Dreißiger über die letzten 25 Jahre unverändert bei 45 Prozent. Dies hat jedoch nach Auskunft der LBS-Immobilienexperten nichts damit zu tun, dass die Wohneigentumsbildung bei anderen Haushaltstypen abgenommen hätte. Im Gegenteil: Auch bei den DINKS (double income, no kids), also denjenigen Ehepaaren, die über zwei Einkommen verfügen, aber keine Kinder, stieg die Wohneigentumsquote innerhalb von 25 Jahren um 10 Prozentpunkte auf 49 Prozent an. Auf denselben Wert kommt im Jahre 2003 die Gruppe der Erwerbstätigen insgesamt, d. h. einschließlich der Unverheirateten.

Laut LBS Research wirkt sich die überaus positive Entwicklung bei den Familien deshalb nicht auch auf den Wert für die gesamte Generation aus, weil vor allem der Anteil der Singles im gleichen Zeitraum auf fast die Hälfte angestiegen ist. Lebten im Jahr 1978 junge Menschen im Alter von 35 bis 39 Jahren noch zu 85 Prozent als Ehepaar, sind es 2003 gerade noch 52 Prozent. Ein weiterer wesentlicher Punkt, auf den die LBS-Experten in diesem Zusammenhang hinweisen, ist die Tatsache, dass heute mehr junge Leute (noch) nicht erwerbstätig sind als früher.

Das bestätigt auch die Analyse der Einkommensstruktur heutiger Singles im Vergleich zu 1978. So hat sich die Situation junger Haushalte - und damit der potenziellen Erwerber von Wohneigentum - relativ zur Einkommensentwicklung aller Haushalte in den letzten 25 Jahren insgesamt verschlechtert. Die Einkommen der Haushalte der 35- bis 39-Jährigen sind laut Analyse real um 4 Prozent gesunken. Sie blieben damit 17 Prozentpunkte hinter der Entwicklung beim Durchschnittshaushalt zurück. Ganz anders sieht es nach Angaben von LBS Research dagegen bei den verheirateten Paaren und denen mit Kindern aus. Hier sind die Einkommen der Haushalte der 35- bis 39-Jährigen in den zurückliegenden 25 Jahren um 2 Prozentpunkte mehr angestiegen als im Durchschnitt.

Die Analyse bestätigt damit erneut den ausgeprägten Wunsch nach Wohneigentum auch in den nachwachsenden jungen Generationen. Kein Wunder, so die LBS-Experten, denn sie haben schließlich als Kinder überwiegend den Wert des Wohnens in eigenen vier Wänden erlebt. Wichtig sind allerdings Angebote, die auch beim Wohneigentum zu den Wohnbedürfnissen von Singles und zu ihrem "Geldbeutel" passen.

Quelle: LBS

Samstag, Dezember 15, 2007

Das Geheimnis der Asiatischen Tiger (oder Elefanten?)

Das starke Wirtschaftswachstum in China und anderen asiatischen Staaten verunsichert viele Bundesbürger. Nur jeder Zweite glaubt, dass Deutschland diesem Wettbewerb gewachsen ist, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken.

Angesprochen auf die Gründe für den wirtschaftlichen Erfolg vieler asiatischer Länder werden vor allem niedrige Löhne der Beschäftigten genannt. 53 % der Befragten sehen dies als Hauptgrund (siehe Grafik). 25 % halten Fleiß und Mentalität der dort lebenden und arbeitenden Menschen, 12 % niedrige soziale Standards als Ursache für den Erfolg. Als größte wirtschaftliche Konkurrenz sieht die Mehrheit der Deutschen inzwischen China, mit deutlichem Abstand folgen USA und Japan.

Quelle: Bundesverband Deutscher Banken

Mittwoch, Dezember 12, 2007

Der Mitarbeiter 2.0

Eine spannende Diskussion hat Leila Summa von Cablecom angestoßen - inwiefern haben sich die Anforderungen an Mitarbeiter mit der Entwicklung des Internets und des Web 2.0 gewandelt? Wichtige Eckpfeiler sind hierbei die Wandlung von materiellen zu immateriellen Werten und der Bedarf an gesteigerter Netzwerktätigkeit und Flexibilität.
Die gesamte Studie bzw. Präsentation gibt es auf Leila Summas Blog.

Über:
PR Blogger
namics

Der Kunde entscheidet - Studie über dynamische Preise in Restaurants

Eine sehr spannende Studie hat herausgefunden, dass Gastwirte die ihren Gästen freistellen, was diese zahlen möchten, ein vergleichbares Einkommen erzielen wie Restaurants mit fester Preispolitik.

Ich halte das Konzept grundsätzlich auch für tragfähig, denke jedoch, dass es mit zunehmender Akzeptanz bzw. Umsetzung bei Gastwirten weniger effektiv sein wird. Sollten sich viele Restaurants dazu entscheiden das dynamische bzw. kundendefinierte Preismodell einzusetzen, verliert der Kunde selbst den Bezugspunkt zur Festlegung des Rechnungsbetrages. Zusätzlich wird ein geistiger Preisdruck (Wettbewerb) entstehen, wenn die Auswahl an solchen Möglichkeiten steigt. Hier wird die Zukunft zeigen, ob sich solche Modelle in größerem Umfang durchsetzen können.

Über:

BasicThinking

Gastgewerbe Gedankensplitter

Sonntag, Dezember 02, 2007

Samstag, Dezember 01, 2007

Jeder zweite spendet 110€ und mehr

In fast jedem Briefkasten landen derzeit Werbebriefe von Spendenorganisationen, Adventszeit ist Hochsaison. Um Spenden bitten lohnt sich in Deutschland: Fast jeder zweite Deutsche hat im laufenden Jahr durchschnittlich 110 Euro gespendet oder wird dies noch tun. Die meisten Spender (73 Prozent) geben so viel wie im Vorjahr, jeder Zehnte wird seine Spenden jedoch reduzieren. Jeder zweite Deutsche spendet in diesem Jahr gar nichts (53 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), die vergangene Woche durch das Marktforschungsinstitut tns Emnid durchgeführt wurde. Befragt wurden 1.000 Bundesbürger über 14 Jahre.

Generation 50 plus ist mit durchschnittlich 134 Euro am großzügigsten

Während die Befragten aus den neuen Bundesländern angeben, im Durchschnitt 70 Euro zu spenden, sind es bei den Bürgern aus den alten Bundesländern 118 Euro. Deutliche Unterschiede zeigen sich auch in den Altersgruppen: Unter den jüngeren Befragten zwischen 14 und 29 Jahren spendet jeder vierte Befragte. Diejenigen, die in dieser Altersgruppe spenden, bringen es nach eigenem Bekunden pro Kopf auf einen Durchschnittsbetrag von 63 Euro. Die Generation 50 plus ist nach eigener Aussage am großzügigsten und stellt mit durchschnittlich 134 Euro mehr als das Doppelte zur Verfügung.

Soziale und wohltätige Zwecke sowie Kinder haben höchste Priorität

" Spenden für wohltätige und soziale Zwecke stehen auf der Rangliste der Spender klar an erster Stelle, dicht gefolgt von Spenden für Kinder und Jugendliche", so Dieter Horst, Spendenexperte im Bereich Sustainable Business Solutions bei PwC. 41 Prozent der Befragten spenden in 2007 Geld für Wohltätigkeit und Soziales, 33 Prozent erklärten hingegen, hauptsächlich für Projekte oder Organisationen zu spenden, die Kinder und Jugendliche unterstützten. Der Anteil der Frauen, die für Kinder und Jugendliche spenden ist dabei deutlich höher (39 Prozent) als derjenige der Männer (27 Prozent). Die Ostdeutschen geben häufiger an, Geld für die Belange von Kindern und Jugendlichen zu spenden als Westdeutsche (38 vs. 32 Prozent).

Umwelt- und Tierschutz überwiegend von jungen Spendern unterstützt

Beim Thema Umwelt- und Tierschutz zeichnet sich ein deutlicher Unterschied zwischen den Generationen ab: Während 17 Prozent der jungen Befragten zwischen 14 und 29 Jahren angeben, für Umwelt- und Tierschutz zu spenden, sind es in der ältesten Befragtengruppe 60 plus gerade einmal fünf Prozent, also nur jeder Zwanzigste. Unterschiedliche Bedeutung wird dem Thema Umwelt- und Tierschutz offensichtlich auch in West und Ost zugemessen: Zwölf Prozent der Befragten in westlichen Bundesländern unterstützten Projekte und Institutionen mit finanziellen Zuwendungen, während im Osten lediglich sechs Prozent hierfür Geld spenden.

Sport, Bildung, Kunst und Kultur sind die Verlierer

"Die Erkenntnis, dass die öffentliche Hand in den letzten Jahren ihre finanziel¬le Unterstützung für Sport, Bildung, Kunst und Kultur reduziert hat und deshalb Unternehmen und private Spender hier mehr leisten müssen, ist bei den Deutschen offensichtlich noch nicht angekommen", meint Dieter Horst. Nur so lasse sich die geringe Bedeutung von Sport, Bildung, Kunst und Kultur als Spendenthema erklären. Nur zwei bzw. ein Prozent der Befragten würden in der Hauptsache für diese Themen spenden - trotz Pisa-Diskussion und der Bedeutung des Breitensports. Auffällig ist, dass im Osten die Bereitschaft für Sport und Bildung zu spenden mit jeweils vier Prozent der Befragten höher ist als im Westen (1 Prozent). Aber auch die geringe Spendenbereitschaft für lokale und regionale Institutionen und Projekte (6 Prozent der Befragten) oder für politische Organisationen (3 Prozent) sind Hinweise darauf, dass Ideeund Bedeutung eines bürgerschaftlichen Engagements noch nicht ausreichend das Spendenverhalten der Deutschen durchdrungen haben.

Quelle PriceWaterhouseCoopers

Donnerstag, November 15, 2007

Anlage-Update

Fast jeder zweite Berufstätige in Deutschland, exakt 45 Prozent, möchte seine private Altersvorsorge verstärken. Im Vorjahr betrug dieser Anteil 42 Prozent. Favorit bei den Berufstätigen, die konkrete Maßnahmen hierzu planen, ist nach wie vor eine private Rentenversicherung, die 23 Prozent ausbauen wollen. Dieser Anteil blieb im Vergleich zu 2006 unverändert. Auf den zweiten Platz mit 22 Prozent vorgerückt ist die Absicht, sich eine Immobilie zur Selbstnutzung anzuschaffen. Im Jahr 2006 beabsichtigte dies ein Fünftel der Befragten. Den dritten Platz mit 19 Prozent belegt die Riester-Rente, die immer populärer wird. Einen großen Satz von neun auf 13 Prozent haben die festverzinslichen Wertpapiere geschafft.

Lebensversicherungen als Rente ausbezahlt sind hingegen nicht mehr so begehrt. 16 Prozent der Befragten wollen aktuell in diese Anlageform investieren. 2006 waren es noch 20 Prozent. Auch Aktien verlieren im Vergleich zum Vorjahr an Popularität ebenso wie Sparverträge. Bei erstmaliger Abfrage in 2007 konnte das Bausparen auf Anhieb mit einem Anteil von 14 Prozent den sechsten Platz auf der Beliebtheitsskala erringen.

Quelle: Deutsche Postbank AG

Dienstag, November 13, 2007

Weihnachtsshopping 2007 - Das Statistik-Update

Die Konsumfreude der Deutschen zu Weihnachten hält an. Auch in diesem Jahr wird zum Fest der Liebe nicht gespart: Dabei gibt ca. jeder Vierte über 250 EUR für Geschenke aus. Das war auch schon in 2006 der Trend und bestätigt die positive Konsumklimaentwicklung. Interessant ist auch, dass über die Hälfte der Befragten tendenziell zu den "Last- Minute-Shoppern" gehört und 70 Prozent der Teilnehmer mindestens ein Geschenk online einkaufen. Dies geht aus der vorliegenden Studie "Weihnachtstrends 2007 - Was schenken die Deutschen?" der Münchner eCircle AG hervor. Das Unternehmen hat im Oktober dieses Jahres eine Befragung unter 2.156 Haushalten mit Internetanschluss durchgeführt und dabei interessante Erkenntnisse über das Konsumverhalten zum Weihnachtsgeschäft gewonnen.

Media-Markt bleibt erste Adresse für Weihnachtsgeschenke

Der Gewinner im stationären Handel heißt auch in 2007 Media-Markt. So gaben 34 Prozent der Teilnehmer an, bei der Metro-Tochter Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Die Plätze zwei und drei belegen der Handelsriese Karstadt und der Kosmetikkonzern Douglas mit 25 bzw. 24 Prozent Kaufanteil. Es folgen Tchibo mit knapp 24 Prozent und Saturn mit 22 Prozent. Kaufhof rutschte im Vergleich zum letzten Jahr von Platz vier auf Platz sechs. Der Schwedische Möbelkonzern IKEA folgt an siebenter Stelle, Hennes & Mauritz sowie C&A als Vertreter der Modebranche belegen mit 18 und 16 Prozent die Ränge acht und neun.

Insgesamt ergibt sich eine Top-10 Liste der Handelsunternehmen, die quantitativ am meisten vom Weihnachtsgeschäft profitieren werden.

Der E-Commerce boomt - Amazon liegt vorn

Ein weiteres Ergebnis der Befragung: Das Einkaufen im Netz gewinnt stark an Beliebtheit. Auch wenn die Mehrheit der Deutschen (74 Prozent) nach wie vor am liebsten im Laden einkauft, planen fast 70 Prozent der Teilnehmer mindestens ein Geschenk im Internet zu kaufen. Und sogar jeder Zweite in der Gruppe der über 60-Jährigen, die so genannten Silver Surfer, wird 2007 online einkaufen. Auf die Frage, warum gerne online geshoppt wird, gibt es eine klare Antwort: Über 70 Prozent bevorzugen das stressfreie Einkaufen rund um die Uhr. Davon profitieren vor allem Unternehmen wie Amazon und eBay. So dominiert Amazon unangefochten die Top-10 der Online-Shops mit 50 Prozent Anteil. Dagegen konnte das Online-Auktionshaus eBay im Ranking 2007 erheblich aufholen und verweist die Verlagsgruppe Weltbild vom zweiten auf den dritten Platz. Aber auch in den entsprechenden Online-Shops der Versandhändler wird gerne bestellt. Große Versender wie Quelle, Otto und Neckermann sind feste Adressen für den Online-Einkauf.

Kommunikation ist Trumpf: Viele Verbraucher informieren sich vorab über Angebote

Vor dem Kauf von Geschenken und Produkten informiert sich fast die Hälfte der Befragten detailliert über Angebote zum Fest. Dabei stellt das Internet neben den Geschäften selbst eine der wichtigsten Informationsquellen dar: 43 Prozent aller Konsumenten besuchen dazu direkt die Website des Herstellers, 38 Prozent recherchieren in Shopping- und Meinungsportalen und 18 Prozent werden über Online-Newsletter auf interessante Geschenkideen aufmerksam. Daneben tauschen sich 35 Prozent mit Freunden über gute Tipps aus. "Hier liegt viel Potenzial", sagt Volker Wiewer, Vorstandsvorsitzender der eCircle AG. "Der Informationsbedarf der Konsumenten gerade in der Vorweihnachtszeit ist riesig. Dazu surfen die meisten Kunden im Netz. Präsent ist dort zwar jeder Werbetreibende, aber jetzt kommt es darauf an, die Frequenz der Werbekontakte erheblich zu erhöhen. Schnell umsetzbare Online-Maßnahmen mit hoher Reichweite bieten sich hier an." Und auch sonst ist der Online-Kanal auf dem Vormarsch, immerhin verschicken etwa 90 Prozent ihre Weihnachtsgrüße per Email. Interessant dürfte für den Handel auch sein, dass knapp 62 Prozent der Befragten tendenziell zu den "Last-Minute-Shoppern" gehören. Sie fällen erst in den letzten Wochen vor Weihnachten ihre Kaufentscheidung. Und jeder fünfte Mann lässt sich sogar bis zum 23. Dezember Zeit. Hier kann also am PoS oder mit kurzfristig umgesetzten Aktionen noch einiges bewegt werden. Gefragt sind intelligente Kommunikation und Marketinginstrumente, mit denen man kurz vor dem Fest flexibel auf das Konsumverhalten reagieren kann.

Bücher und Musik sind wieder die Renner zum Fest

Wie schon an Weihnachten 2006 sind die Spitzenreiter unter den geplanten Geschenken Bücher mit 44 Prozent, gefolgt von Musik mit 32 Prozent und Bekleidung mit 31 Prozent. Zudem sind Kosmetikartikel, Computerspiele und Schmuck sehr beliebt unter den Schenkenden.

Glücklicherweise bekommen auch über 80 Prozent meistens das Richtige von ihren Lieben zum Fest. Auf den Wunschlisten stehen vor allem Bücher (33 Prozent), Bekleidung (25 Prozent) und Musikartikel (20 Prozent), darüber hinaus werden Computer und -zubehör (20 Prozent) sowie Schmuck (17 Prozent) gewünscht. Erfreulich ist dabei, dass nur 2 Prozent der Befragten ihre Geschenke bei Nichtgefallen wieder umtauschen würden. Zu den absoluten No go's zählen beispielsweise Selbstgestricktes wie Socken und Wollpullis, geschmacklose Kleidung, überflüssiges Küchengeschirr sowie Haushaltsgeräte.

Quelle: eCircle AG

Samstag, November 10, 2007

Mobile Media vor dem Durchbruch?

Die TOMORROW FOCUS AG präsentierte anlässlich des Panels "Mobile Media - Wann kommt der Durchbruch?" auf den 21. Medientagen in München ihre Analyse zur Zukunft von Mobile Marketing in Deutschland. Demnach rechnet TOMORROW FOCUS mit einem Anstieg der Bruttoaufwendungen für Mobile Marketing von 119 Mio. Euro 2007 auf 640 Mio. Euro 2011. Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von über 60%.

Voraussetzung dafür ist die flächendeckende Verbreitung von Handys mit großen, hoch auflösenden Displays, die ein attraktives Umfeld für Werbung schaffen. Produkte, wie beispielsweise Apples iPhone oder Nokias Mobiltelefone, zeigen den Entwicklungstrend auf. Genauso erfolgsentscheidend ist die starke Verbreitung mobiler Datenflatrates, die bereits heute hohe Wachstumsraten verzeichnen können.

Der Trend zur verstärkten UMTS-Nutzung, der wichtigsten Voraussetzung für ein echtes 1-zu-1-Internet auf Handys, wird sich fortsetzen und in Teilen sogar zur Konkurrenz für DSL heranwachsen. Die Nutzung bekannter Internet-Angebote auf dem Handy wird entsprechend stark zunehmen, prognostiziert TOMORROW FOCUS.

Der Einsatz von GPS-Empfängern in Mobiltelefonen wird bis Ende 2008 weitestgehend Standard sein und zu einer Fülle neuer geodatenbasierter Dienste mit hohem Kundennutzen führen. Zur Darstellung von Kartenmaterialen sind größere Handys mit hochauflösenden Displays notwendig, die auch mobile TV-Anwendungen wie DVB-H und UMTS Streaming unterstützen werden. Googles Kampfansage an Microsoft und Nokia mit Google Android dürfte nach Einschätzung von TOMORROW FOCUS mittelfristig in einen Wettlauf um die Vorherrschaft über mobile Such- und erbeanwendungen auf den Handys führen.

Zusammengefasst werden die genannten Trends zu einer Erschließung breiter Zielgruppen für Mobile-Marketing-Anwendungen beitragen und damit eventuell bereits zum Weihnachtsgeschäft 2008, spätestens aber 2009 zu einem starken Wachstum von Mobile Marketing in Deutschland führen. Eine besonders hohe Durchdringung ist insbesondere bei wohlhabenden und konsumaffinen Zielgruppen zu erwarten. Der Siegeszug mobiler Werbung ist daher nur eine Frage der Zeit. Konkret ist spätestens 2009 damit zu rechnen.

Quelle: TOMORROW FOCUS AG

Freitag, November 09, 2007

Bioenergie wird zum Wirtschaftsfaktor

235.600 Menschen waren 2006 im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt, 41 Prozent davon in der Bioenergie-Branche.

Quelle: FNR Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe

Donnerstag, November 08, 2007

Benzinpreis Update November

Welche Richtung schlagen die Kraftstoffpreise ein? Wie hoch waren sie vor vier, sechs oder acht Wochen? Welche Faktoren spielen bei Verteuerungen oder Preissenkungen eine Rolle? Antworten liefert die aktuelle Kraftstoffpreis-Grafik des ADAC von heute.

Sie zeigt die Entwicklung der bundesweiten Durchschnittspreise für Super und Diesel während der letzten zehn Wochen. Grundlage der Datenerhebung ist die Tankstellenübersicht, die der Automobil-Club für seine Mitglieder unter www.adac.de bereithält. Hier kann sich jeder über preiswerte Tankmöglichkeiten in seiner Umgebung informieren und selbst aktuelle Preise melden.

Quelle: ADAC

Mittwoch, November 07, 2007

Managerleiden: Unbezahlte Rechnungen

Rund 560 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr müssen Unternehmen in Deutschland dafür aufwenden, ihre nicht bezahlten Rechnungen zu bearbeiten. So das Ergebnis einer Unternehmensumfrage von Intrum Justitia, dem europäischen Marktführer für Creditmanagement. Eingerechnet in diesen Gesamtarbeitsaufwand für die Debitorenbearbeitung sind die direkt anfallenden Arbeitsstunden für Bonitätsprüfung, Debitorenüberwachung, Mahnwesen, Einleiten rechtlicher Schritte, internes Controlling sowie für den zusätzlichen buchhalterischen Aufwand. Der darüber hinaus anfallende Aufwand etwa für Unterstützungsleistungen durch die IT- oder Personalabteilungen wurde nicht berücksichtigt, sodass der letztliche Gesamtaufwand noch über die geleisteten 560 Millionen Arbeitsstunden hinausgeht.

Nach Unternehmensgröße betrachtet wenden Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern durchschnittlich rund 425 Stunden pro Jahr für die Debitorenbearbeitung auf, während Unternehmen der Größenklasse von 50 bis 249 Mitarbeiter bereits viermal so viel Zeit investieren müssen. Die statistisch von jedem einzelnen Mitarbeiter aufgewendete Arbeitszeit verdeutlicht jedoch, dass insbesondere in Kleinunternehmen weitaus mehr Arbeitskosten für das Bearbeiten der unbezahlten Rechnungen entstehen als in mittleren oder Großunternehmen. Sie müssen nämlich knapp 39 Stunden pro Jahr und Mitarbeiter aufwenden, während in Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeiter knapp 18 Stunden anfallen.

"Allgemein ist festzustellen", so Fred Fegel, Managing Director Intrum Justitia Deutschland, "dass in Deutschland immer noch zu spät, zu oft und in zu langen Abständen gemahnt wird. Auch Verzugszinsen und Mahngebühren sowie das Einleiten rechtlicher Schritte werden zu wenig konsequent eingesetzt." Sowohl in Deutschland als auch in den anderen von Intrum Justitia untersuchten europäischen Märkten habe sich gezeigt, dass Unternehmen die geringsten Gefährdungsrisiken haben, die nach der sogenannten 2-2-2-plus-Formel agieren. Sie bedeutet: erste Mahnung spätestens zwei Wochen nach Rechnungsfälligkeit, lediglich zwei Mahnungen vor dem Einleiten rechtlicher Schritte oder der Übergabe an ein Inkassounternehmen, Mahnrhythmus nicht länger als zwei Wochen. Als "plus" kommen hinzu: konsequente Bonitätsprüfung vor Lieferung auf Rechnung, Belastung mit Verzugszinsen ab dem ersten Fälligkeitstag sowie Belastung mit Mahngebühren, konsequentes Einfordern der Zinsen und Mahngebühren.

Quelle: Intrum Justitia Holding GmbH

Montag, November 05, 2007

Der Fußball-Fan das (un)bekannte Wesen

Der Appetit von Fußball-Fans und Fußball-Interessierten auf detaillierte Statistiken und Analysen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Mehr als die Hälfte aller befragten Fußball-Fans berichten von einem gewachsenen Interesse. Von einer Übersättigung durch eine verstärkte mediale Begleitung des Spitzenfußballs kann also keine Rede sein. Das belegt auch die intensive Mediennutzung der Fans von durchschnittlich 144 Minuten pro Spieltag. Viele engagierte Fans definieren sich sehr stark über das Geschehen auf dem Rasen. Für ihr Ansehen ist Fußball-Fachwissen nach eigener Einschätzung sogar wichtiger als der Intellekt. Das sind Kernergebnisse der erstmals aufgelegten Castrol Fan-Studie 2007. Im Rahmen der Untersuchung wurden Fußball-Zuschauer aus Großbritannien, Deutschland, Russland, Polen, Spanien, Italien, Österreich und der Schweiz zu verschiedenen Aspekten der Fan-Kultur befragt.

Wie wichtig der Fußball für Fans ist, untermauert der Stellenwert, den sie ihm einräumen. 42 Prozent der befragten Fans geben an, dass Fußball-Fachwissen ihnen mehr Ansehen im Freundes- und Bekanntenkreis verschafft. Damit wird dem Fußball in dieser Beziehung sogar weit mehr Bedeutung beigemessen als der eigenen Intelligenz (30 Prozent), dem beruflichen Erfolg (16 Prozent) oder den sexuellen Fähigkeiten (12 Prozent).

Überdurchschnittlich groß ist bei deutschen Zuschauern die Begeisterung für das Live-Erlebnis im Stadion. 80 Prozent der Fans pilgern regelmäßig in die Arenen, im europäischen Durchschnitt sind es nur 60 Prozent.

Große Unterschiede zwischen den beiden Zuschauer-Segmenten Fans und Fußball-Interessierte ergeben sich bei der Dauer der Mediennutzung. Für Fans dauert ein Spieltag nicht nur 90, sondern insgesamt 144 Minuten, während Interessierte nach durchschnittlich 79 Minuten abschalten oder die Zeitung bei Seite legen. Einig sind sich beide Zuschauer-Gruppen bei der Beurteilung der wichtigsten Statistiken und dem Wunsch nach detaillierten Informationen: Zurzeit ist die Tabelle die wichtigste Informationsquelle. In Zukunft messen die Zuschauer vor allem taktischen Echtzeit-Informationen eine größere Bedeutung bei - sowohl in Deutschland als auch im europäischen Vergleich.

Ein klares Votum ergibt sich auf nationaler und auch auf internationaler Ebene bei der Suche nach der Nation mit dem größten oder dem geringsten Fußball-Sachverstand. Großbritannien liegt an der Spitze vor Italien und Deutschland. Zypern markiert das andere Ende der Tabelle.

Quelle: Deutsche Castrol Vertriebsgesellschaft mbH

Sonntag, November 04, 2007

News4Managers: Ausgaben für Investor Relations stabil

Budgets und Honorarumsätze für Investor Relations bleiben in diesem Jahr überwiegend unverändert. Dies ist ein Ergebnis aus dem gemeinsam von news aktuell, Faktenkontor, CAT Consultants und dem Handelsblatt veröffentlichten IR-Trendmonitor. Die führende deutsche Wirtschaftszeitung ist zum ersten Mal Partner der Umfragereihe. Insgesamt haben 234 Fach- und Führungskräfte aus der Investor Relations-Branche an der Online-Umfrage teilgenommen.

Fast zwei Drittel aller befragten IR-Abteilungen aus Unternehmen erwarten für 2007 unveränderte Budgets gegenüber der ursprünglichen Planung. Etwas optimistischer äußern sich IR-Agenturen bei dieser Frage: Rund 40 Prozent der Befragten schätzen hier die Entwicklung der Honorarumsätze gegenüber dem Vorjahr als konstant ein. Jede vierte IR-Abteilung erwartet immerhin einen Zuwachs des Budgets für Finanzmarktkommunikation. Andererseits rechnen fast sieben Prozent der Mitarbeiter in IR-Abteilungen sogar mit einer Kürzung der finanziellen Mittel gegenüber dem ursprünglichen Plan.

Weitere Ergebnisse des IR-Trendmonitors:

* Die überwiegende Mehrheit der Fachkräfte aus der IR-Branche meint, dass Non Financial Data bereits heute sehr wichtig sind. Jede vierte IR-Agentur ist der Ansicht, dass nicht der Pflichtpublizität unterliegende Themen in Zukunft eine hohe Relevanz haben werden. IR-Abteilungen äußern sich in diesem Bereich etwas verhaltener: Gut jeder siebte Befragte ist der Meinung, dass Non Financial Data zukünftig sehr wichtig sein werden.

* Rund zwei Drittel aller IR-Abteilungen lehnen streng definierte und einheitliche Standards für Pflichtmitteilungen wie XBRL ab und fordern mehr Flexibilität. Die IR-Abteilungen sind gegenüber dem neuen Verbreitungsstandard etwas offener: 37 Prozent geben hier an, dass sie mit den neuen Standards von einer Erleichterung in der Finanzkommunikation ausgehen.

* Die aus der US-Immobilienkrise resultierende Kreditmarktkrise hat kaum spürbare Effekte auf den deutschen IR-Markt. IR-Abteilungen und IR-Agenturen berichten mehrheitlich, keinen nennenswerten Arbeitsaufwand durch die Immobilienkrise in den USA zu haben. Immerhin erwartet jeder vierte Befragte aus sehr großen Unternehmen (mehr als 5.000 Mitarbeiter) einen starken bis sehr starken zusätzlichen Arbeitsaufwand.

* Creditor Relations nehmen in IR-Abteilungen nur einen sehr geringen Anteil der Arbeitszeit ein. Gut jeder zweite Befragte gibt hier an, dass er sich mit diesem Thema zu "fast 0 Prozent" im Rahmen seiner Arbeit beschäftigt. IR-Agenturen setzen sich tendenziell mehr mit Creditor Relations auseinander: Gut jeder sechste Agentur-Mitarbeiter investiert 10 bis 20 Prozent seiner Arbeitszeit für die Kommunikation mit Kreditgebern.

Quelle: news aktuell GmbH

Samstag, November 03, 2007

News4Managers: Stabiler Euro

In Deutschland entwickeln sich die Preise seit Einführung des Euro ebenso stabil wie zu Zeiten der D-Mark. Mit im Durchschnitt 1,6 % war die Inflationsrate der Gemeinschaftswährung in den Jahren von 2000 bis 2006 sogar niedriger als im Zeitalter der D-Mark (siehe Grafik). Nur in den 50er Jahren war die durchschnittliche Teuerungsrate mit 1,1 % geringer. In den 70er Jahren mussten sich die Deutschen dagegen mit durchschnittlich 4,9 % jährlicher Teuerung abfinden. Für 2007 wird für Deutschland eine Inflationsrate von 2,1 % erwartet.

Inflation bedeutet Kaufkraft- bzw. Geldwertverlust. Sie behindert den langfristigen Vermögensaufbau und benachteiligt vor allem die vorsichtigen, auf verzinsliche Anlagen setzenden Sparer. Die Europäische Zentralbank (EZB) verfolgt - wie bereits die Deutsche Bundesbank - eine stabilitätsorientierte Geldpolitik. Eine niedrige Inflationsrate zählt neben dem langfristigen Zinsniveau, der Stabilität der Wechselkurse und der Finanzlage eines Staates zu den Beitrittskriterien der Europäischen Währungsunion.

Quelle: Bundesverband Deutscher Banken

Freitag, November 02, 2007

Genussometer Update

"Was bedeutet es Ihnen, dass Ihr Kind genießen kann?" Diese Frage stellte das BDSI Genuss-O-Meter 2007 über 1.000 Eltern mit Kindern im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren. Das Ergebnis fällt auf den ersten Blick positiv aus: Nahezu die Hälfte der befragten Eltern sagt, sie achteten darauf, dass ihre Kinder bewusstes Genießen lernen und Freiraum dafür haben. Weiteren 17 Prozent ist das Genießen der Kinder ebenfalls wichtig, sie sind allerdings der Ansicht, dies könnten die Kinder von ganz allein. Für die Mehrheit der Eltern ist Genuss also ein Thema und im Blick.

Ein Drittel aller in der Umfrage erfassten Mütter und Väter hat sich darüber hingegen noch gar keine Gedanken gemacht. Dr. Rainer Lutz, Psychologe und Genussforscher an der Philipps-Universität Marburg, vermutet, dass viele der "Gedankenlosen" selbst nie gelernt haben, bewusst zu genießen und dem deshalb keine besondere Bedeutung beimessen. In dieser Gruppe finden sich vermutlich auch "Familiensysteme", in denen die Kinder "leider nur mitlaufen und für deren Eltern das Thema 'Wohlbehagen ihrer Kinder' nicht so sehr eine Herzensangelegenheit ist", so Lutz.

Etwa die Hälfte der Eltern scheint davon auszugehen, dass sich Genussfähigkeit von allein entwickelt. "Das ist mitnichten so", erklärt Lutz. "Ohne Schulung der Sinne ist weder Genuss noch eine Entfaltung positiver Emotionen möglich." Ohne Erfahrung kein Genuss, besagt denn auch eine von sieben goldenen Regeln der "Kleinen Schule des Genießens". Sie wurde an der Marburger Philipps-Universität entwickelt. Am Beispiel "Kochen lernen" erläutert Lutz, was es mit der Regel auf sich hat: "Nehmen wir die Zubereitung von Tomatensauce zu Spaghetti. Beim gemeinsamen Komponieren finden die Kinder heraus, welche Menge von welchem Gewürz die richtige ist, damit es gut schmeckt. Wer es schließlich weiß, kann sich ganz gezielt den Wunsch nach einer Geschmacksnuance erfüllen. Differenzierungen dieser Art müssen in der Regel erlernt werden", führt Lutz aus. Deshalb sei es wichtig, möglichst alle Sinne der Kinder so früh wie möglich zu stimulieren, sie Erfahrungen sammeln zu lassen und "bewusstes Genießen" gezielt zu trainieren. Dafür spricht außerdem, dass ein Mensch mit geschulten Sinnen normalerweise auch über eine höhere emotionale Intelligenz verfügt und "mit Sicherheit ein sozialeres, kommunikativeres Wesen sein wird", so der Marburger Genussforscher.

Aktives Genießen contra passive Berieselung

Das dritte BDSI Genuss-O-Meter 2007 bringt weitere positive Nachrichten hervor: So sagen 86 Prozent der Eltern auf die Frage, was ihr Kind genießt, dass es das Toben mit Freunden draußen an der frischen Luft sei. "Das Bild des 'aktiven Genießens' ist in der Familie also positiv besetzt - das macht Hoffnung", freut sich Lutz, hinterfragt allerdings gleichzeitig: "Ob es tatsächlich so gelebt wird, ist im Zeitalter Freizeit bestimmender Videos, DVDs und PC-Spiele fraglich." Immerhin steht bereits bei bis zu zwei Dritteln aller 6-Jährigen ein Fernseher im Kinderzimmer.

Beruhigend: Viele Eltern sind bereit, aktive und damit mitmenschliche Genussformen zu pflegen. "75 Prozent der befragten Eltern mit Kindern bis 6 Jahren berichten zum Beispiel, dass es ihre Kinder genießen, mit ihnen gemeinsam in einem Buch zu lesen und zu schmökern", freut sich Lutz. Aus solchen, auch eher "entschleunigenden", alltäglichen Genussereignissen entstehen in der Regel gesunde zwischenmenschliche Bindungen - sowohl emotional als auch sozial und kulturell. "Aktives Genießen muss konsequent gefördert werden, denn passive Berieselungen bieten allenfalls Pseudo-Entspannung. Sie schaffen nicht den Ausgleich, den Kinder brauchen, um die Herausforderungen des Alltags dauerhaft zu meistern", so Lutz. Fernsehen zum Beispiel verschaffe Hirn und Geist zwar Spannung, nur selten aber echte geistige Stimulans im positiven und ausgleichenden Sinne. Insbesondere für Kinder sind die blitzschnellen Bildfolgen und die überwältigende Fülle an Informationen kaum zu verarbeiten. "TV-Konsum, wie wir ihn heute im Durchschnitt in Familien erleben, sorgt also eher für Ver-, denn für Entspannung." Eltern müsse daher immer wieder verdeutlicht werden, dass sie aktiven Genuss mit ihren Kindern im Alltag konsequent realisieren sollten. "Das ist für eine gesunde Entwicklung der Kinder wichtig", so Lutz.

Über die Befragung:

TNS Emnid hat im Juni 2007 1.017 Eltern mit Kindern im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren bundesweit telefonisch zum Thema "Genuss" befragt. Die Zielgruppe wurde ausgewählt, weil der Arbeitskreis Ernährung des BDSI ermitteln wollte, wie Genuss im Familienverbund gelebt und eingestuft wird. Der definierte Altersausschnitt für Kinder ergibt sich aus der Erkenntnis, dass die Kleinen in der Regel erst ab fünf Jahren in der Lage sind, Genuss klar zu artikulieren und über Genussempfindungen zu sprechen. Ab 13 Jahren beginnen sie jedoch, sich im Rahmen ihrer Pubertät aus dem Familienverbund zu lösen, in dem die dann Jugendlichen vor allem Gegenpositionen zu den elterlichen besetzen und somit eine zu ihren Eltern zunächst oft gegenläufig autarke Entwicklung nehmen.

Die vorliegende ist die letzte von insgesamt drei Veröffentlichungen des BDSI Genuss-O-Meters 2007.

Definition Genuss:

Genuss bezeichnet eine positive Sinneserfahrung, bei der mindestens ein Sinnesorgan beteiligt ist und die mit körperlichem und/oder geistigem Wohlbefinden verknüpft ist.

Quelle: Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)

Samstag, Oktober 06, 2007

Benzinpreis-Update Oktober

Welche Richtung schlagen die Kraftstoffpreise ein? Wie hoch waren sie vor vier, sechs oder acht Wochen? Welche Faktoren spielen bei Verteuerungen oder Preissenkungen eine Rolle? Antworten liefert die aktuelle Kraftstoffpreis-Grafik des ADAC vom 4. Oktober.

Sie zeigt die Entwicklung der bundesweiten Durchschnittspreise für Super und Diesel während der letzten zehn Wochen. Grundlage der Datenerhebung ist die Tankstellenübersicht, die der Automobil-Club für seine Mitglieder unter www.adac.de bereithält. Hier kann sich jeder über preiswerte Tankmöglichkeiten in seiner Umgebung informieren und selbst aktuelle Preise melden.

Quelle: ADAC