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Montag, September 17, 2007

Jeder wird jetzt Journalist...

Mit plebsTV - news by people - startete am Freitag, 14. September 2007, um 12.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit das weltweit erste Internetportal für Bürgerjournalisten, das Content-Sharing und Social Networking mit georeferenzierten Daten verbindet. Die weltweit im Sekundentakt von Millionen von Bürgerjournalisten gefilmten, fotografierten und akustisch aufgezeichneten Informationen, so genannter User Generated Content (UGC), sollen auf www.plebstv.com publiziert werden: Ereignisse dokumentiert von Menschen für Menschen und mittels Verknüpfung mit Google Maps leicht zu lokalisieren. plebsTV hat sich das Ziel gesetzt, die Berichterstattung zu demokratisieren und sich zum unterhaltsamsten und größten Infotainment-Portal weltweit zu entwickeln. plebsTV will Menschen motivieren, ihre persönlichen und aktuellen Beobachtungen, ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus dem unmittelbaren Umfeld anderen mitzuteilen. Gleichzeitig will plebsTV Menschen erreichen, die auf der Suche nach persönlich relevanten und aktuellen sowie authentischen und konkret lokalisierbaren Nachrichten und Informationen sind.

Den aktiven Mitgliedern stehen für den Upload ihrer Beiträge verschiedene Kategorien zur Verfügung, um Inhalte zu Themen wie News aus dem Viertel, Sport, Events oder Politik publizieren zu können. Das Abspeichern der Informationen erfolgt unter Angabe des Ereignisortes. Zu Beginn ermöglichen Beiträge von Nachrichtenagenturen die Berichterstattung über verschiedene wichtige Ereignisse rund um die Welt.

Der Markteintritt von plebsTV erfolgt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Infotainment-Portal wird von Anfang an in deutscher Sprache verfügbar sein, die englische Version wird im Verlauf der Beta-Phase implementiert. Nach sechs Monaten ist die Expansion nach Großbritannien, Skandinavien und in die USA geplant. Zusätzliche sprachliche Adaptionen werden je nach Entwicklung einer bestimmten geografischen Community integriert.

Mit Ablauf der Betaphase und Start der Version 1.0, voraussichtlich gegen Ende dieses Jahres, wird plebsTV seine Community-Mitglieder am Erfolg ihrer Beiträge beteiligen. Die bis dahin gesammelten Bewertungspunkte, so genannte "plebs-Punkte", werden dabei berücksichtigt. plebsTV setzt auf innovative Web-2.0-Technologien und berücksichtigt dabei die am stärksten verbreiteten Internetbrowser Mozilla Firefox und Windows Internet Explorer. Die Optimierung für weitere Browser erfolgt während der Beta-Phase.

Dienstag, April 10, 2007

Neues Projekt

Ab sofort betreue ich ein sehr vielversprechendes Start-Up in PR- und Marketing-Fragen. Mehr wird aber über QISS noch nicht verraten, es sei denn ihr schaut euch mal bei unserem Gründerblog um: http://blog.qiss.com

Freitag, März 30, 2007

Umsatz mit Onlinekäufen steigt auf über 15,3 Milliarden Euro

Ergebnisse der GfK-Studie WebScope zum Kaufverhalten im Internet

Nürnberg, 12. März 2007 – Deutsche Verbraucher haben im vergangenen Jahr über 15,3 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen ausgegeben, die sie direkt über das Internet gekauft haben. Das ist deutlich mehr als im Vorjahr. Das Internet ist damit weiterhin der Vertriebskanal mit der höchsten Wachstumsdynamik.

Im vergangenen Jahr wurden mehr als 15,3 Milliarden Euro mit Einkäufen im Internet erwirtschaftet. Das entspricht einer Zunahme von über 18 Prozent im Vergleich zum Jahr 2005. Im vergangenen Jahr kauften die Deutschen noch Waren für knapp 13 Milliarden Euro online. Das Internet verzeichnet mit dieser Umsatzsteigerung seit Jahren die größte Dynamik unter den Absatzwegen.

Trend zu teureren Produkten

Der Umsatzanstieg hat unterschiedliche Gründe: Sowohl die Zahl der Käufe insgesamt als auch die Ausgaben pro Kauf haben zugenommen. Der Umsatzzuwachs bei den Ausgaben pro Kauf resultiert inzwischen weniger aus den ursprünglichen, internet-affinen Medienprodukten wie zum Beispiel Bücher und Tonträger, sondern vor allem aus – meist teureren – Artikeln wie Elektrogeräten, Bekleidung und Haushaltswaren sowie Reisen. Diese Produkte verzeichnen jeweils überdurchschnittliche Zuwächse, so dass der Onlineanteil am Gesamtmarktumsatz kontinuierlich an Bedeutung gewinnt.


Entwicklung der online-basierten Umsatzanteile in Prozent

Jahr

Non-Food

(Textilien, Elektro, Hartwaren)

Reisen/

Veranstaltungen

2006

7

30

2005

6

25

2004

5

21

Quelle: GfK WebScope 2006

So werden inzwischen knapp ein Drittel aller Reisen und Veranstaltungstickets im Netz gekauft, bei Non-Food-Artikeln liegt der Anteil des Onlineverkaufs am Gesamtumsatz bei 7 Prozent.

Trotz der mittlerweile unüberschaubaren Vielzahl von Web-Anbietern kristallisieren sich bestimmte Top-Web-Anbieter heraus: Die Onlineshops von Amazon, Ebay, Neckermann, Otto-Versand, Quelle und Tchibo dominieren als Universalanbieter den Non-Food-Markt im Internet mit einem Anteil von knapp zwei Dritteln. Im Reisesegment bauten Die Bahn, Ebay, Expedia, hrs und Opodo ihren Onlineanteil im Jahr 2006 mit 21 Prozent weiter aus.

Entwicklung der Umsatzanteile der Top-Web-Anbieter am gesamten Onlineumsatz in Prozent

Jahr

Non-Food (Textilien, Elektro, Hartwaren)

Reisen/

Veranstaltungen

2006

62

21

2005

60

19

2004

58

16

Quelle: GfK WebScope 2006

Quelle: gfk

Bild: SXC

Die Musikindustrie wächst wieder

Mit strategischem Marketing erfolgreich gegen Rechteklau

Die Musikwirtschaft verzeichnet Erfolge im Kampf gegen illegale Downloads und wird ihr Vorgehen gegen Internet-Piraterie weiter intensivieren. So sank die Zahl der illegalen Downloads von 2003 mit rund 600 Mio. auf 374 Mio. im Jahr 2006. Damit wurde der niedrigste Stand seit Beginn der aktiven Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen in Tauschbörsen im Jahr 2004 erreicht, obwohl sich die Zahl der Breitband-Internetzugänge im gleichen Zeitraum fast verdreifachte. "Zwar kommen auf einen legalen immer noch rund 14 illegale Downloads, aber die Zahlen bestätigen unsere Strategie. Allein seit Jahresbeginn haben wir 15.000 Strafverfahren eingeleitet und werden diese Zahl bei Bedarf weiter erhöhen", betonte Michael Haentjes, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Phonoverbände, am Donnerstag in Berlin. "Wir wollen niemanden kriminalisieren, aber die aktuelle Rechtslage zwingt uns dazu, den Weg der Strafverfahren zu gehen. Und wir wollen auch niemanden durch überzogene Schadensersatzforderungen ruinieren. Aber jedem muss klar sein, dass Internet-Piraterie kein Kavaliersdelikt ist und im Netz niemand anonym bleibt."

Gleichzeitig kündigte Haentjes an, dass die betroffenen Labels Schadensersatzzahlungen für Projekte zur musikalischen Grundbildung einsetzen werden. So sollen im Schuljahr 2007/2008 an 2.500 Schulen bundesweit rund 100.000 Musikstunden gefördert werden. "Wenn in einzelnen Bundesländern bis zu 80 Prozent des Musikunterrichts ausfallen, brauchen wir uns nicht darüber wundern, dass es gerade in der jungen Generation an Bewusstsein dafür mangelt, welchen Wert Musik und geistiges Eigentum haben", so Haentjes. Unter dem Motto "Musik macht Schule - Schule macht Musik" können ausgewählte Schulen bei Partnern vor Ort Musikkurse buchen. "Wir können den klassischen Musikunterricht nicht ersetzen, wollen aber wenigstens einen Beitrag zur Linderung des Problems leisten", betonte Haentjes. Details zu dem Projekt werden noch vor Beginn der Sommerferien bekannt gegeben. Auch das Projekt SchoolTour wird weiter ausgebaut. Alle 14 Tage gibt es in diesem Jahr bundesweit jeweils an einer Schule eine Woche lang Musik pur: vom Songschreiben über Tanz, Videoproduktion und Moderation bis zur Bühnenshow.

Haentjes erneuerte die Forderung nach einer breiten Debatte zum Schutz geistigen Eigentums und effizienten rechtlichen Rahmenbedingungen für die Kreativwirtschaft. In diesem Zusammenhang mahnte er klare Regelungen zur Privatkopie an und forderte ein Verbot intelligenter Aufnahmesoftware, mit der sich aus Internetradios vollautomatisch maßgeschneiderte CDs zusammenstellen lassen. "Ein gesunder Musikmarkt kann sich nur dann entwickeln, wenn die Interessen von Künstlern, Musikindustrie und Verbrauchern gleichermaßen berücksichtigt werden", sagte Haentjes. Weiterhin kritisierte er den jetzt vorliegenden Entwurf zur Umsetzung der Enforcement-Richtlinie, weil er Kosten und Lasten der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen auf die Seite der Geschädigten verlagere. So enthält der Entwurf unter anderem den umstrittenen Richtervorbehalt und das gewerbliche Ausmaß als Voraussetzung für den zivilen Auskunftsanspruch und die Deckelung der Abmahngebühren. "Das Urheberrecht muss endlich in der digitalen Realität ankommen. Der jetzt vorliegende Entwurf bewirkt genau das Gegenteil", betonte Haentjes.

QuelleGrafik: Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft

Mittwoch, März 28, 2007

PR im Zeitalter von Web 2.0

Agenda Setting und Budgets sind größte Herausforderungen für die PR

Attraktive Themen finden und diese in den Medien zu platzieren, halten Pressestellen für die größte Herausforderung in der PR-Branche. Das hat der jüngste PR-Trendmonitor der dpa-Tochter news aktuell und der PR-Agentur Faktenkontor ergeben. Demnach nennen gut 14 Prozent der befragten Pressestellen "Agenda Setting" als größte Herausforderung. Danach folgen die Themen "Budgets und Kosten" sowie "Web 2.0" (jeweils 13,5 Prozent). Die befragten PR-Agenturen sehen dagegen zu gut einem Viertel knappe Budgets und Kosteneinsparungen als größte Herausforderung an. "Web 2.0" wird von fast einem Fünftel der PR-Agenturen in diesem Zusammenhang genannt. Etwas über 11 Prozent der Agenturen schätzt die "Erfolgsmessung der PR-Arbeit" als größte Herausforderung ein.

news aktuell und Faktenkontor fragten im Rahmen des PR-Trendmonitors auch nach den wichtigsten Zielen in der Pressearbeit. Das "Image in der Zielgruppe zu stärken", steht für fast zwei Drittel der Pressestellen und PR-Agenturen im Vordergrund. "Der systematische Ausbau der Bekanntheit" folgt mit knapp 60 Prozentan zweiter Stelle. Als drittes nannten die Pressestellen eine "möglichst große Sichtbarkeit in den Medien" (42 Prozent). Die PR-Agenturen sehen hingegen die "Eroberung von Platzierungen in meinungsführenden Medien" als drittwichtigstes Ziel in der Pressearbeit an (44 Prozent).

Insgesamt haben 2.237 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen und PR-Agenturen am ersten PR-Trendmonitor dieses Jahres teilgenommen. Weitere Themen: "Honorare und Budgets", "Meistempfohlene PR-Agenturen", "PR-Strategien" sowie "Web 2.0".

Alle Ergebnisse des PR-Trendmonitors 1/2007 unter: www.pr-trendmonitor.de

Quelle: ots / news aktuell

Grafik: news aktuell

Dienstag, März 27, 2007

Deutsche Verbraucher entwickeln starke Gefühle für ihre Lieblingsmarken

Die größte Verbraucherstudie Europas: Reader’s Digest ermittelte die vertrauenswürdigsten Marken in 15 europäischen Ländern - allein in Deutschland beteiligten sich 7.400 Konsumenten


Der Konsum ist für die Deutschen nicht nur eine Frage des Verstandes, sondern auch des Gefühls. 86% der Deutschen bekennen, zu ihren Lieblingsmarken eine emotionale und freundschaftliche Bindung zu haben. Dies geht aus der aktuellen Studie „European Trusted Brands 2007“ hervor, die Reader’s Digest jetzt vorgelegt hat. Eine wichtige Voraussetzung müssen Marken freilich erfüllen, damit sie die Herzen der Verbraucher gewinnen: Wie in der „echten Liebe“ dürfen auch sie ihren Partner, sprich Käufer, niemals enttäuschen. Besonders große Chancen auf die Gunst der Verbraucher dürfen sich jene Marken ausrechnen, die schon lange verwendet werden. Und dies unabhängig davon, ob es sich um jüngere oder ältere Verbraucher handelt.

Bei der Qualität der Produkte kommt es schließlich zum Schwur: 73% der Deutschen machen ihr Vertrauen in eine Marke in erster Linie davon abhängig, ob die Qualität der Produkte stimmt. Damit ist klar, dass die persönliche Erfahrung mit einer Marke den Ausschlag gibt. 62% der Deutschen erwarten, dass ein Unternehmen die Bedürfnisse der Kunden versteht, bevor sie der Marke ihr Vertrauen schenken.

„Wenn es einer Marke gelingt, die Aufmerksamkeit und das Vertrauen des Verbrauchers trotz großen Wettbewerbs zu erlangen und zu behalten, ist dies eine großartige Leistung“, sagt Werner Neunzig, Managing Director und Geschäftsführer von Reader’s Digest Deutschland, Schweiz, Österreich. Mit der repräsentativen Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2007“ hat das meist gelesene Magazin Europas zum siebten Mal die vertrauens­würdigsten Marken in 15 europäischen Ländern in 30 Produktkategorien ermittelt.


Große Marken auch international führend beim Markenvertrauen

Dabei hat eine Marke aus Deutschland zum dritten Mal in Folge das beste nur denkbare Ergebnis in ihrer Kategorie erreicht: Europas Verbraucher setzten Nivea von Beiersdorf, Hamburg, in allen an der Untersuchung beteiligten europäischen Ländern auf Platz eins der vertrauenswürdigsten Produkte in der Kategorie Hautpflege. Dies gelang daneben nur noch dem finnischen Mobiltelefonhersteller Nokia, der ebenfalls in allen Befragungsländern zum vertrauenswürdigsten Anbieter in seiner Produktkategorie gewählt wurde.

Die Kreditkarte Visa kam in 14 Ländern auf Platz eins. Canon schaffte diesen Rang in der Produktkategorie Fotogeräte in elf Ländern. Kellogg’s eroberte in neun Ländern in der Kategorie Frühstückscerealien den ersten Platz. Ariel, Miele, Hewlett Packard und Nestlé sind in jeweils sechs Ländern die vertrauenswürdigsten Marken in ihrer Produktkategorie.

Internationalisierung und Globalisierung sind damit längst auch in der Welt der Marken Alltag für den Verbraucher. Nur in einigen Kategorien wie z. B. Automobile haben starke Marken aus dem Heimatland wie Volkswagen in Deutschland, Renault in Frankreich oder Skoda in Tschechien die Nase vorn.


Vertrauensvorschuss für Traditionsmarken

Dauersieger gibt es auch in anderen der 30 erhobenen Produktkategorien von A wie Automobile bis Z wie Zahnpasta/Mundpflege. In Deutschland handelt es sich um Markenklassiker und Traditionsmarken wie Persil, Schwarzkopf, Aspirin, Wick, Frosch, Rotkäppchen Sekt, Asbach, Miele, AOL, TUI, Sparkasse, Allianz, Aral sowie eben Nivea und Nokia.

Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland haben sich zunehmend verwischt. Bei den Marken mit dem höchsten Verbraucher-Vertrauen gibt es nur noch wenige Kategorien, in denen sich West- und Ostdeutsche noch nicht ganz einig sind: z. B. bei Erfrischungsgetränken, wo im Osten Lichtenauer vorne liegt gegenüber Gerolsteiner im Westen. Ähnlich ist es bei

  • Sekt (Mumm in Westdeutschland und Rotkäppchen Sekt in Ostdeutschland)
  • Spirituosen (Asbach in Westdeutschland und Wilthener in Ostdeutschland) sowie
  • Waschmitteln (Persil in Westdeutschland und Spee in Ostdeutschland).

Der Konkurrenzdruck ist extrem hoch: In der Studie nannten die Befragten allein in Deutschland über 3.100 Marken über alle Produktkategorien hinweg. „Wenn sich Marken gegen den heftigen Wettbewerb immer wieder an die Spitze der Vertrauensskala setzen, ist dies ohne jede Einschränkung der Beweis, dass sich Investitionen in die Markenführung und die an den Verbraucherbedürfnissen orientierte Qualität auszahlen,“ kommentiert Geschäftsführer Werner Neunzig die Ergebnisse der Studie. „Allerdings verlangt der Konsument auch bei seinen Lieblingsmarken nach stetiger Erneuerung, wobei der Auftritt der Marken stets authentisch bleiben soll.“


Hohes Ansehen deutscher Marken auch in den Nachbarländern

Deutsche Marken schaffen es, sich sowohl in ihrem Heimatland als auch in den Nachbarländern an die Spitze zu setzen. So ist Miele nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, in der Schweiz, in Belgien und in den Niederlanden von den Verbrauchern zur vertrauenswürdigsten Markte ihrer Kategorie gekürt worden. Ähnliches gilt für Nivea in der Kategorie Kosmetik: Hier steht Nivea in Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz sowie in Portugal auf Platz eins.

An der repräsentativen Befragung „Reader’s Digest European Trusted Brands 2007“ haben rund 25.000 Menschen von September bis Oktober vergangenen Jahres teilgenommen, davon rund 7.400 allein in Deutschland. Zum siebten Mal hat das Magazin Reader’s Digest auf der Basis von unbeeinflussten Verbrauchervoten die vertrauenswürdigsten Marken in 15 europäischen Ländern ermittelt. Dabei haben die Verbraucher für 30 Produktkategorien die aus ihrer Sicht vertrauenswürdigsten Marken genannt. Seit der ersten Studie im Jahr 2001 haben sich in Europa insgesamt 150.000 Konsumenten beteiligt. Damit ist die jährlich durchgeführte Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands“ der größte Verbraucher-Monitor Europas.

Reader’s Digest wird die Auszeichnung „Most Trusted Brand“ in den beteiligten europäischen Ländern anlässlich einer Festveranstaltung den Gewinnern überreichen. Die Preisverleihung in Deutschland ist für Ende August 2007 in Düsseldorf vorgesehen.


Zusatzinformationen:

Ergebnisse Deutschland im Überblick

Die „Most Trusted Brands“ liegen für 20 europaweit vergleichbare Produktbereiche vor sowie für 10 weitere Produktbereiche, die nur in Deutschland untersucht wurden. Hier die vertrauenswürdigsten Marken im Überblick:

  • Automobile: Volkswagen
  • Banken: Sparkasse
  • Bekleidung: C&A
  • Benzin: Aral
  • Computer: Fujitsu Siemens
  • Dekorative Kosmetik: Nivea
  • Erfrischungsgetränke: Gerolsteiner
  • Erkältungsmittel: Wick
  • Fotogeräte: Canon
  • Frühstückscerealien: Kellogg’s
  • Haarpflege: Schwarzkopf
  • Handelsunternehmen: Aldi
  • Haushalts-/Küchengeräte: Miele
  • Haushaltsreiniger: Frosch
  • Hautpflege: Nivea
  • Internetunternehmen: AOL
  • Kaffee/Tee: Tchibo
  • Kreditkarten: Visa
  • Mobilfunk Serviceanbieter: Vodafone
  • Mobiltelefone: Nokia
  • Nahrungsmittel: Maggi
  • Reiseveranstalter: TUI
  • Schmerzmittel: Aspirin
  • Sekt: Rotkäppchen Sekt
  • Spirituosen: Asbach
  • Süßigkeiten: Haribo
  • Versicherungen: Allianz
  • Vitamine: Centrum
  • Waschmittel: Persil
  • Zahnpasta/Mundpflege: Odol

Nivea erobert das Vertrauen der Europäer
[Basis: 24.213 Befragte in 15 europäischen Ländern]

Marken, die in mindestens drei Ländern das meiste Vertrauen
besitzen

Länderzahl

Nivea (Hautpflege), Nokia

15

Visa

14

Canon

11

Kellogg’s

9

Ariel, Miele, Hewlett Packard, Nestlé

6

Aspirin, Avon, Nivea (Dekorative Kosmetik)

5

Pantene, Centrum, Volkswagen

4

L’Oréal, IBM, Mercedes, Persil, Toyota

3

Sind Sie der Meinung, dass es bei Marken so etwas wie eine emotionale, freundschaftliche Bindung gibt? [Basis: 6.733 Befragte in Deutschland]


Gesamt

<>

> 50 Jahre

Gilt besonders für Marken, die mich noch
nie enttäuscht haben

86%

88%

85%

Gilt besonders für Marken, die ich schon
lange verwende

83%

84%

82%

Gilt besonders für Marken mit langer
Tradition

76%

76%

76%

Gilt besonders für „authentische“ Marken
(über Jahre ein gleiches Bild)

75%

74%

75%

Gilt auch für die so genannten
Handelsmarken

54%

54%

55%

Gilt besonders für Marken, die immer wieder etwas Neues von sich sagen

26%

24%

28%

Wie wichtig sind Ihnen folgende Kriterien bei der Bewertung, ob eine Marke Ihr Vertrauen verdient?

Rang

Kriterium

Sehr wichtig / wichtig

1.

Produkte mit hoher Qualität

73%

2.

Persönliche Erfahrung mit der Marke

72%

3.

Unternehmen versteht die Bedürfnisse des
Kunden

62%

4.

Marke ist umweltbewusst

59%

5.

Hinter der Marke stehen hohe ethische
Standards

48%

6.

Der Geldwert der Marke ist hoch

39%

7.

Marke hat lange Traditionsgeschichte

38%

8.

Marke hat ein starkes Image

30%

9.

Marke engagiert sich in der Öffentlichkeit

28%

10.

Unternehmen mit renommiertem
Unternehmensführer

28%

11.

Marke ist sehr bekannt

26%

12.

Marke ist in der Werbung sehr präsent

18%

Über die Studie

Mit der Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2007“ hat das Magazin Reader’s Digest zum siebten Mal die vertrauenswürdigsten Marken in 15 Ländern Europas ermittelt. Rund 25.000 Leser beteiligten sich von September bis Oktober vergangenen Jahres an der Umfrage der meistgelesenen Zeitschrift der Welt, davon 7.400 allein in Deutschland. Die gewichtete Basis für die Studie umfasst 24.213 Befragte in Europa, davon 6.733 in Deutschland. Die Ergebnisse wurden repräsentativ zur jeweiligen Altersstruktur der Bevölkerung ermittelt. Damit ist die jährlich durchgeführte Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2007“ die aktuell größte europaweite Verbraucheruntersuchung. Mehr als 150.000 Menschen haben seit 2001 an der Studie teilgenommen. Ihre Ergebnisse finden weit über Fachkreise hinaus Beachtung.

Die Länder, in denen die Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2007“ durchgeführt wurde, sind:

  • Belgien
  • Deutschland
  • Finnland
  • Frankreich
  • Großbritannien
  • Niederlande
  • Österreich
  • Polen
  • Portugal
  • Rumänien
  • Russland
  • Schweiz
  • Spanien
  • Tschechien
  • Ungarn

Die Teilnehmer wurden gebeten, in 30 verschiedenen Produktkategorien jeweils eine Marke ungestützt (d. h. ohne Vorgabe) zu nennen, der sie das meiste Vertrauen entgegen bringen. Die Marken wurden dann von den Verbrauchern nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Qualität der Produkte
  • Verhältnis von Preis und Gegenwert
  • Eindeutiges Image
  • Kenntnis der Kundenbedürfnisse

Über Markenvertrauen

Die Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands“ stellt das Markenvertrauen in den Vordergrund und überlässt es allein dem Befragten, welcher Marke er sein Vertrauen ausspricht. Der Fragebogen enthält keine Markenvorgaben, sondern fragt ab, was der Konsument ungestützt im Kopf abruft, wenn er sich für seine vertrauenswürdigste Marke entscheiden soll. Wie stark dabei der Wettbewerb der Marken um die Gunst der Konsumenten ist, zeigt u. a. die Vielzahl der genannten Marken.

Bei den Automobilen ist die Zahl der in Deutschland genannten Marken mit 49 noch überschaubar. Bei Nahrungsmitteln dagegen nennen die Konsumenten 183 verschiedene Marken als die für sie persönlich vertrauenswürdigsten, bei Erfrischungsgetränken 251 und bei Bekleidung sogar 289 Marken. Insgesamt wurden in Deutschland in dieser Studie für alle Produktbereiche 3.117 unterschiedliche Marken genannt. Wenn eine Marke unter diesen Bedingungen viele Wählerstimmen auf sich vereinen kann, ist das Verbraucher-Votum „Vertrauenswürdigste Marke“ von besonderer Bedeutung.



Quelle: Reader's Digest

Bild: Rotkäppchen Sektkellerei GmbH

Kinowerbung wieder im Aufwind

Neue Studie untersucht erstmalig ausführlich das Werbeverhalten im Kino für das Jahr 2006

Nach dem durchwachsenen Kinojahr 2005 verzeichneten die Werbeumsätze analog zu den Besucherzahlen des Kinos in 2006 wieder ein solides Plus. Denn das Medium Kino gewinnt durch außergewöhnliche Inszenierungsmöglichkeiten für Werbung Treibende zunehmend an Bedeutung und nimmt in der Vernetzung zu den klassischen Medien eine bedeutsame Position ein. Interessante Fakten über das Kino als Werbemedium präsentiert neu der Nielsen Kino Statusbericht 2006, der erstmalig nun von Nielsen Media Research veröffentlicht wurde. Die Studie bietet auf 12 Seiten einen Überblick zur Entwicklung und zu wichtigen Trends im Kino-Werbemarkt des vergangenen Jahres. So werden neben den allgemeinen Bruttowerbeaufwendungen ebenfalls die Saisonalität des Mediums Kino nach Werbeaufwendungen und Besuchern sowie das Werbeverhalten bei Produktgruppen, Firmen und Produkten untersucht. Den Abschluss der Studie bildet die Betrachtung der beworbenen Kinokreationen in 2006.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Die Bruttowerbeinvestitionen im Kino beliefen sich in 2006 auf 89,4 Millionen Euro und steigerten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent bzw. 3,7 Millionen Euro. Damit konnte der Kinowerbemarkt das zweite Jahr in Folge ein Wachstum verzeichnen.
  • Die Saisonalität des Mediums Kino ist gegenüber den klassischen Medien stärker ausgeprägt. Während im 3-Jahres-Durchschnitt in den Sommermonaten eine Reduzierung der Werbeinvestitionen zu verzeichnen war, zeigte sich zum Ende eines Jahres hingegen ein wahrer Kinowerbeboom. Das Jahr 2006 unterlag dabei einer noch stärkeren Saisonalität, was u. a. auf die Fußball-Weltmeisterschaft zurückgeführt werden kann.
  • Die Kino-Werbeumsätze entwickelten sich dabei analog den Besucherzahlen im Kino, wobei insbesondere die großen Blockbuster, wie z. B. „Ice Age 2“ oder „Fluch der Karibik 2“ die Zuschauer lockten. Unterschiede zwischen den Werbeaufwendungen und Besuchern zeigten sich lediglich zur Mitte und zum Ende des Jahres.
  • Wachstumstreiber im Kino waren in 2006 neben den Körperschaften die Automobilkonzerne und Telekommunikationsanbieter, die ihre Werbeaufwendungen im dreistelligen Prozentbereich steigerten.
  • Insgesamt nutzten knapp 400 Unternehmen das Kino für ihre Werbezwecke. Im Ranking der Top 25 werbenden Firmen im Kino ist dabei eine hohe Anzahl namhafter Markenartikelunternehmen vertreten.
  • Für 20 der Top 25 beworbenen Produkte im Kino wurden die Werbeinvestitionen erhöht. Drei der Top 5 beworbenen Produkte stammen dabei aus dem Bereich Körperschaften.
  • Kino ist ein Medium der langen Formate. 92,7 Prozent der gesamten Kinowerbeaufwendungen wurden für Motive eingesetzt, die eine Spotlänge von mehr als 30 Sekunden besaßen.
  • Die in der Studie aufgeführte Case Study der Audi AG für ihren Audi R10 TDI verdeutlicht, dass Kino sich als Werbemedium etabliert hat und in der Vernetzung zu den klassischen Medien eine wichtige Position bzgl. gesteigerter Aufmerksamkeit und Erinnerung bei den Zuschauern einnimmt.

Quelle: AC Nielsen, die gesamte Studie kann bei AC Nielsen kostenlos bestellt werden

Bild: SXC

Montag, März 26, 2007

Fußball-Marketing revisited... FCEnergie.tv

Stadion-Atmosphäre 24 Stunden am Tag

Als großer Fan unserer Energie aus Cottbus bin ich begeistert, denn mit FCEnergie.tv beginnt am 31. März 2007 für den FC Energie Cottbus ein neues mediales Zeitalter. Erstmals ist es möglich, alle Spiele des FC Energie 24 Stunden täglich in voller Länge zu sehen.

Mit FCEnergie.tv beginnt am 31. März 2007 für den FC Energie Cottbus ein neues mediales Zeitalter. Unter www.fcenergie.tv können ab dem 31. März alle Bundesligaspiele des FC Energie Cottbus als Video-on-Demand per DSL direkt auf den PC abgerufen werden. Außerdem gibt es exklusiv für "FCEnergie.tv" produzierte Highlight-Zusammenfassungen der Spiele mit den entscheidenden Szenen und schönsten Toren. Alle Videos werden speziell für „FCEnergie.tv" kommentiert.

Das aktuelle Spiel sowie die Highlights stehen jeweils am selben Spieltag kurz nach Abpfiff zur Verfügung. Frank Duschka, Vizepräsident des FC Energie Cottbus: „Für uns ist „FCEnergie.tv“ ein großer Schritt nach vorn: Unsere Energie-Fans bekommen bewegte Bilder von den Spielen unserer Rot-Weißen nach dem Abpfiff so schnell wie nirgendwo sonst zu sehen und können später zu jeder beliebigen Zeit und beliebig oft darauf zugreifen. Damit erweitern wir unser Internetangebot um ein großes Stück. Einmal mehr präsentiert sich der FC Energie bei seinen Internetaktivitäten hellwach.“


Das monatliche Abonnement mit sämtlichen Begegnungen des FC Energie Cottbus in der Bundesliga, im Pokal und mit ausgewählten Freundschaftsspielen kostet 3,95 Euro und erlaubt die uneingeschränkte Nutzung 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche. Wer sich für ein Abo für sechs Monate entscheidet, sieht für den Abo-Sparpreis von nur 19,75 Euro einen Monat gratis „FCEnergie.tv“, im Jahresabo für nur 39,50 Euro sogar zwei Monate gratis.

Zur Nutzung von „FCEnergie.tv" auf dem Computer benötigen User einen breitbandigen Internetanschluss ab 1000 kbit/sec (DSL). „FCEnergie.tv“ ist ein Streamingportal (kein Download), so dass nach Registrierung alle Videos des FC Energie Cottbus ohne lange Wartezeit zur Verfügung stehen.

Das ist FCEnergie.tv:

FCEnergie.tv – Keine Energie-geladene Sekunde Bundesliga verpassen!

  • Spielhighlights der Bundesliga und des DFB-Pokals
  • Alle Spiele der Saison in voller Länge im Archiv
  • Exklusive Interviews mit Trainern, Spielern und Funktionären
  • Videos der Pressekonferenzen
  • Live-Audio zum aktuellen Spieltag
  • Und vieles mehr!



RE-LIVE
Nur wenige Minuten nach Abpfiff kann das komplette Spiel auf FCEnergie.tv abgerufen werden. Noch einmal gibt es alle Tore, alle Entscheidungen und kniffligen Szenen mit Zeitlupen, mehreren Kameraperspektiven und eigenem Kommentar in TV-Qualität.


MATCH-HIGHLIGHTS
Kommt Energie im Fernsehen zu kurz? Nicht bei FCEnergie.tv! Hier liegt bereits 30 Minuten nach Abpfiff und damit vor den Berichten im Free-TV eine ca. 3-minütige Zusammenfassung des Energie-Spiels des Spieltages vor.


VIDEOARCHIV
Noch einmal Glanzstunden dieser Saison feiern, noch einmal das Siegtor bei Hertha BSC und die Treffer beim Auswärtssieg in Dortmund bejubeln. Bei FCEnergie.tv sind alle Spiele in kompletter Länge oder als Highlights jederzeit abrufbar.


SPECIALS
Was passiert sonst noch rund um den Fightclub? Was sagt Petrik Sander in der Pressekonferenz? Das und vieles mehr demnächst bei FCEnergie.tv!


FCEnergie.tv – Ab 31. März 07 registrieren unter www.fcenergie.de

Material/Bild: www.fcenergie.de

Gutschein Blog – Geschenke, Rabatte und ein Haufen toller Infos

Regelmäßig gibt es hier die besten Angebote und die neuesten Aktionen

Beim surfen durch’s Netz habe ich kürzlich den Gutschein Blog entdeckt. Hier findet ihr Empfehlungen und Gutscheine aus allen Bereichen – ob es um Abzüge eurer Digitalfotos geht oder um die neuesten Gutscheinaktionen von Amazon. Der Gutschein Blog ist zudem auch absolut lesenswert für alle Webmaster und Blogger, stellt sie doch regelmäßig die besten Online-Funde wie die profitabelsten Goodle Adwords oder kostenlose Blog- und Page-Tools vor. Weil es täglich neue Beiträge gibt lohnt sich besonders das Abo des RSS-Feeds - und ihr verpasst keinen Rabatt und keine Gratisaktion mehr.

Donnerstag, März 22, 2007

Zeitschriften - Die heimlichen Ratgeber

Zeitschriften sind willkommene Wegweiser in der Produktvielfalt - Testberichte kommen bei den Lesern gut an

Zeitschriften unterhalten, informieren und funktionieren. Letzteres belegt die aktuelle Studie der TNS Emnid Mediaforschung aus der Reihe „Die Deutschen und ihr Leseverhalten“. Nach der Unterstützungsleistung von Zeitschriften bei der Orientierung in der Produktvielfalt des Marktes befragten die Mediaforscher bevölkerungsrepräsentativ insgesamt 1.348 Personen. Danach geben 70 Prozent aller Zeitschriftennutzer an, dass sie durch Zeitschriftenbeiträge zu bestimmten Produktkategorien wie zum Beispiel Mode, Autos oder Musik auf dem laufenden bleiben. 62 Prozent sagen, dass sie Testberichte in Zeitschriften zu Produkten oder Dienstleistungen gerne lesen. Ebenso viele (61 Prozent) haben schon einmal ein Produkt gekauft oder bestellt, das in einer Zeitschrift vorgestellt wurde. Dabei unterscheiden sich gelegentliche kaum von häufigen Zeitschriftennutzern. Allerdings sind es tendenziell eher Männer als Frauen, die diese Berichte gern lesen, während Frauen die Empfehlung dazu nutzen, das besprochene Produkt tatsächlich zu kaufen.

Großes Vertrauen in die Empfehlungen der Redaktion

58 Prozent aller Befragten äußern explizit, Vertrauen in die Empfehlungen der Zeitschriftenredaktion zu haben. Das Vertrauen ist unter den regelmäßigen Nutzern etwas verbreiteter als bei den gelegentlichen Lesern (60 Prozent gegenüber 53 Prozent). 51 Prozent der Befragten lesen die Empfehlungen, die die Redaktion für den Kauf von Produkten oder Dienstleistungen ausspricht, sogar regelmäßig. „Und die Leser behalten dies nicht für sich. 53 Prozent geben an, die Produktberichte und -empfehlungen der Zeitschrift in das Gespräch mit anderen einzubringen. Empfehlen es also weiter“, sagt Claudia Knoblauch, Studienleiterin bei TNS Emnid.

Zeitschriftenredakteure haben damit eine wichtige Funktion bei der Produktwahl ihrer Leser. Dies wird noch deutlicher durch den Anteil (46 Prozent), bei denen ein Zeitungsbeitrag schon einmal dazu geführt hat, ihre persönliche Meinung in bezug auf ein Produkt vollständig zu revidieren. Ein Drittel der Befragten (30 Prozent) schließlich geht sogar direkt mit einem Ausschnitt des Zeitschriftenartikels zum Händler und fragt nach diesem Produkt.

Gerade in dieser Gruppe ist das Vertrauen gegenüber den redaktionellen Empfehlungen besonders groß (82 Prozent). Sie sind es auch, bei denen ein Zeitschriftenbericht zu einem Meinungswandel gegenüber einem Produkt geführt hat (73 Prozent).

Jüngere Leser schwerer erreichbar, aber kaufaktiv

Bei den jüngeren Zeitschriftennutzern zwischen 14 und 29 Jahren ist ein eher zurückhaltender Umgang mit Produktempfehlungen bezüglich der Nutzung und Bewertung festzustellen. Auch sie halten sich zwar mit den Beiträgen im Heft auf dem Laufenden, empfinden jedoch Testberichte und Empfehlungen als weniger attraktiv. „Lese ich gerne“ sagen in dieser Altersgruppe 46 Prozent. Die Jüngeren tragen die Informationen seltener in das persönliche Gespräch mit anderen und haben insgesamt ein geringeres Vertrauen in die Redaktion. Dennoch haben auch sie fast ebenso häufig schon einmal ein vorgestelltes Produkt gekauft.

Redaktioneller Beitrag oder doch versteckte Werbung?

Wenn auch den Zeitschriften allgemein großes Vertrauen ausgesprochen wird - ganz ungetrübt darf die Freude darüber nicht sein, denn mehr als die Hälfte der Leser (58 Prozent) geht davon aus, dass es sich bei den Produkten und Dienstleistungen, die in einer Zeitschrift vorgestellt werden, häufig um versteckte Werbung handelt. Bei genauerer Betrachtung dieser „Kritiker“ zeigt sich allerdings: Die Wirkung von redaktionellen Empfehlungen ist in fast allen abgefragten Dimensionen nahezu gleich zu den "Nicht-Kritikern".

„Wir sehen, dass Beiträge und Empfehlungen in Zeitschriften tatsächlich zur Orientierung im Produkt- und Dienstleistungsmarkt genutzt werden. Wir können auch feststellen, dass diese Orientierung selbst dann noch funktioniert, wenn hinter redaktionellen Beiträgen oder Empfehlungen „versteckte Werbung" vermutet wird. Dies ist sicher zum einen den selbstbewussten Konsumenten geschuldet, die gelernt haben, sich selbst ein Urteil auf der Basis von Produktinformationen aus verschiedenen Quellen zu bilden - zum anderen kann dies aber auch Ergebnis einer Medien-Markenstärke sein, die bis in den Konsumentenmarkt hineinstrahlt und dort die Produktbeziehung verstärkt“, so Knoblauch.

Quelle: TNS-Emnid

Bild: sxc

Freitag, März 16, 2007

Zeitungen behaupten sich als Nachrichtenquelle

KPMG-Umfrage: Tageszeitungen in Deutschland als Nachrichtenquelle fast so beliebt wie das Fernsehen

Ungeachtet des Internetbooms können Fernsehen und Tageszeitungen ihre Position als bevorzugte Nachrichtenquellen behaupten. Das hat eine repräsentative Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG unter 3.000 Mediennutzern in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Holland und den USA ergeben. Fast die Hälfte aller Erwachsenen nannte das Fernsehen als ihre Haupt-Nachrichtenquelle (44 Prozent), an zweiter Stelle rangieren, allerdings mit deutlichem Abstand, die Zeitungen (28 Prozent). In Deutschland ist die Tageszeitung (34 Prozent) aber als Haupt-Nachrichtenquelle fast ebenso beliebt wie das Fernsehen (38 Prozent). Nur jeder siebte Befragte informiert sich am liebsten über Rundfunknachrichten (14 Prozent) oder surft zu diesem Zweck im Internet (13 Prozent).

Junge Erwachsene nutzen Internet-Netzwerke
Bereits ein Viertel der Deutschen zwischen 18 und 24 Jahren nutzt soziale Netzwerke im Internet (24 Prozent). In den USA sind es in dieser Altersgruppe schon über 50 Prozent. Etwa jeder Zehnte zwischen 18 und 24 Jahren aus den Teilnehmerländern hält sich zumindest gelegentlich in virtuellen Welten wie "Second Life" auf.

Digitalisierung hat auch Generation 65+ erfasst
Auch wenn die über 65-Jährigen das Internet nicht so stark nutzen wie die Jüngeren, macht die neue Digitaltechnologie vor dieser Altersgruppe nicht Halt: jeder vierte Befragte über 65 Jahre ist mittlerweile Besitzer eines Smartphones, digitalen Music Players, DVD Players oder einer mobilen Spielekonsole. Von den 18- bis 24-Jährigen besitzen bereits über 60 Prozent der Befragten mindestens eines dieser Geräte.

Quelle: KPMG

Werbespot des Tages

Donnerstag, März 08, 2007

Stabil hohe Reichweiten plus intensive Parallelnutzung bestätigen Radio als leistungsstarken Werbeträger

Reichweiten und Nutzungszeiten weiter auf hohem Niveau / Berufstätige bleiben mehr als 4,5 Stunden dran / Wear-Out-Effekte der neuen Medien, Nutzer suchen verstärkt Aufspiel-Impulse via Radio / Internet und Radio ergänzen sich optimal, empfehlen sich für crossmediale Ansprache

Die heute von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse in Frankfurt veröffentlichten Reichweitenergebnisse der ma 2007 Radio I belegen eine konstant hohe Radionutzung in Deutschland. Dies gilt insbesondere für die werbetragenden Programme und auch für die junge Zielgruppe der 14-29jährigen. Die Ergebnisse im einzelnen:

  • Aktuell nutzen 79,4% der Bevölkerung täglich das Radio (ma 2006 II: 79,3%, Mo-Fr). Vier von fünf Deutschen schalten also Tag für Tag ihr Radio ein. Am längsten bleiben die begehrten Berufstätigen dran (279 Minuten täglich; Radio gesamt: 250 Minuten). Mit 83,1% von ihnen bleibt Radio unverzichtbarer Begleiter der Deutschen durch den Berufsalltag und bestätigt mit einer Verweildauer von mehr als 4,5 Stunden täglich seinen Spitzenplatz. Trotz vielfältiger neuer digitaler Zusatzangebote behauptet sich das Medium Radio als stabiler Werbeträger auf erfreulich hohem Niveau.
  • Angesichts der verstärkten Internetnutzung und dem Einsatz neuer Audio-Medien wie dem iPod hatten die jungen Hörer in den letzten beiden Jahren zunächst an Reichweite und Verweildauer eingebüßt. Aber schon die letzte Ausweisung der Hörerdaten im Herbst zeigte wieder stabile Reichweitenzahlen bei den 14- bis 29jährigen: Die Tagesreichweite betrug 73,7% (ma 2006 Radio II), aktuell sind es 73,8%. Bei den 14-19jährigen spielt das nicht beliebig erweiterbare Medien-Zeitbudget eine entscheidende Rolle: Am Vormittag ist wegen Ausbildung und Schulzeiten Radionutzung schwerer möglich – nicht zuletzt aufgrund der reduzierten Schuljahre und der damit einhergehenden Zunahme von Wochenstunden wirkt sich dies aktuell auf deren Radionutzung aus (Verweildauer um 8 Minuten reduziert). Der Reiz der neuen Audio-Medien wie iPod und Co. hat bei den 14-29jährigen, den Erstnutzern der neuen Medien, sichtlich und erwartungsgemäß nachgelassen. Hier manifestieren sich Wear-out-Effekte, wie sie Studien aus Großbritannien und den USA* bereits nachgewiesen haben: Besitzer von MP3-Playern schauen sich spätestens sechs Monate nach Kauf des Gerätes nach neuen Impulsen zum Aufspielen und Downloaden von Musiktiteln und Podcast-Shows um. Mit der Folge, dass sie sich wieder häufiger dem Navigator Radio zuwenden. Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale: „Möglicherweise schwappen die Effekte von iPod & Co. derzeit auch in die Zielgruppe der 30- 39jährigen über, so dass wir davon ausgehen, dass sich bei dieser Momentaufnahme auch diese leichten Rückgänge (-2,6% Tagesreichweite) schon bald wieder nivellieren.“
  • Für die wachsende Gruppe der Internetnutzer spielt Radio eine zunehmend wichtigere Rolle, und zwar als Begleiter und Partner beim Surfen. Die Langzeitstudie „Massenkommunikation 2005“ hat in einer Auswertung für die Media-Perspektiven einen detaillierten Blick auf die intensiven Parallelnutzer von Medien geworfen: Danach liegt die Parallelnutzung von Internet und Radio mit täglich 83 Minuten weit vor allen anderen Medien. Radio und Internet passen gut zueinander – Radio fungiert hierbei als Navigator, gibt Tipps und Impulse bzw. begleitet den Surfer auf seinem Alleingang in die virtuelle Welt und verbindet ihn gleichzeitig mit der realen Welt. „Radio entwickelt sich aufgrund des Navigatoreffekts für Online-Nutzer vom Nebenbei- und Begleitmedium zum Key-Medium“, bringt es Lutz Kuckuck auf den Punkt. „Und damit wird das Werbemedium Radio für Werbungtreibende auch mit Blick auf crossmediale Ansätze und Kampagnen noch interessanter“, so Kuckuck weiter.

Die Radiodaten der ma 2007 Radio I wurden in zwei Befragungswellen auf Basis von insgesamt 61.109 repräsentativ angelegten Telefon-Interviews ermittelt. Werbetragende Radiosender werden einzeln oder zu Werbekombinationen zusammengefasst ausgewiesen. Für die Werbewirtschaft sind die ma-Daten die Grundlage für ihre Mediaplanungs-Strategien und damit letztlich für den Einsatz der Werbegelder.

Quelle: Radiozentrale

Mittwoch, März 07, 2007

Verantwortungsbewusstsein bei Amerikanischen Managern hoch im Kurs

„Fortune“ legt sein Ranking 2007 vor

Dass soziales Verantwortungsbewusstsein eine Tugend ist wissen wir seit langem und angesichts der derzeitigen Klima- und Sozialdebatten ist eine erhöhte Sensibilität aller Beteiligten keine Verwunderung. Nun drückt sich diese Wandlung auch im neuen Fortune-Ranking aus. 3322 amerikanische Führungskräfte wurden befragt und darauf basierend ein Ranking der meistbewundertsten Firmen erstellt. Dabei werden die Spitzenpositionen durchweg von Vorreitern in Umwelt- und Sozialfragen belegt.

GE, da mit seinen Umweltechnologien (z.B. Windkraftanlagen) Maßstäbe setzt und durch seine sensibilisierende Kampagne „ECOMAGINATION“ Aufmerksamkeit erregte belegt demnach den ersten Platz. Der Fair-Trader Starbucks belegt den zweiten Platz, vor dem Hybrid-Spazialisten Toyota. Es folgen die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway, die im vergangenen Jahr rekordverdächtige 11 Milliarden Dollar Gewinn einfuhr, und die Fluglinie Southwest, welche den Gewinn trotz Ölpreisrekorden verdoppeln konnte. Transportgigant und Entwicklungshilfelogistiker FedEx belegt den 6. Rang vor Apple, welches wohl aufgrund seiner iPod- und iTunes-Erfolge erstmals in die Top 10 gewählt wurde. Google, Johnson & Johnson und Procter & Gamble runden das Tableau ab.

Montag, Februar 05, 2007

Wenn nur noch 2% der Bevölkerung lange Texte lesen...

... hilft nur noch ein Podcast

2500€ kostet den Steuerzähler jede Episode des wöchentlichen Kanzlerin-Podcasts. Doch das Geld - immerhin 130.000€ jährlich – scheint gut angelegt. Zu diesem Schluss kommt zumindest eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstitutes House of Research. Da nur noch 2% der Bevölkerung längere Texte lesen und der Konsum von Hörbüchern noch weniger verbreitet ist scheint die moderne Form des Informationsflusses über Podcasts die langersehnte Lösung.
Das Grundprinzip von Podcast ist einfach: Der Anbieter, sei es ein Radiosender, ein Unternehmen oder der sendungsbewusste Computernutzer zu Hause erstellt einen beliebigen Audio-Inhalt im MP3-Format und bietet diesen auf seiner eigenen Homepage oder über eines der großen Portale an. Der interessierte Nutzer "abonniert" das Angebot mittels einer frei verfügbaren Software, heute noch fast immer kostenfrei. Den Rest erledigt die Technik: Der jeweils aktuelle Podcast wird automatisch als MP3-Datei auf den Rechner des Abonnenten heruntergeladen, der ihn dann zum Beispiel am Computer hört, oder über die HiFi-Anlage. Oder aber – und daher kommt der Name – er überspielt den Podcast auf seinen iPod oder MP3-Player und hört ihn dort dann, wenn er oder sie es will: Im Auto auf dem Weg zur oder aber auf der Arbeit, beim Joggen, beim Einkaufen, beim Nachtschwärmen, jedenfalls unterwegs. Inzwischen ist das Hörformat durch das Video-Format ergänzt worden, was es erstmals möglich macht, komplexe Inhalte komprimiert und doch übersichtlich dargestellt zu veröffentlichen. Schon sagen erste Experten das Ende der traditionellen Bedienungsanleitung voruas, sind doch beigelegte oder herunterzuladene Video-Podcasts für den Nutzer eingänglicher und für die Firma preiserwert.

Momentan sind es (neben unserer Kanzlerin natürlich!) vor allen Dingen innovative Großunternehmen, experimentierfreudige Computerfreaks, Medienunternehmen und dort besonders Radiostationen, die Podcasts anbieten- denn besonders für Hörfunksender ist es technisch ein Leichtes, seine "On-Air-Inhalte" in orts- und zeitunabhängig nutzbare Podcasts zu verwandeln.

Dabei ist das neue Medium für die Werbeindustrie von Interesse, da besonders gebildetere Schichten das Medium podcast zunehmend nutzen. In dieser Zielgruppe ist die simple Werbebotschaft aber ungeeignet. BASF plant die Aufnahme der Podcast-Produktion zur besseren Kommunikation seiner Innovationen im Sommer und will besondere Aufmerksamkeit auf die Ausgewogenheit von „Information und Unterhaltung“.

Eine Zusammenfassung der Studie von House of Research ist hier erhältlich.

Den wöchentlichen Podcast der Kanzlerin findet man hier.

Mit Material von House of Research, Bild stock.xchng

Montag, Dezember 18, 2006

Gratulation!

DU bist die Person des Jahres

Jedes Jahr kürt das US-Magazin TIME die Person des Jahres und die gute Nachricht: du bist es geworden. Denn die Zeitschrift hat den modernen Internetnutzer als bedeutendsten Taktgeber des Jahres 2006 ausgemacht. Dabei honoriert man insbesondere den Geist der Kooperation und Kommunikation der entstanden ist und setzt ein Zeichen gegen die negativen Jahreshöhepunkte im Irak und anderen Gegenden. TIME hebt hervor das insbesondere die Parallel-Bewegung zur globalen Medienlandschaft und die Bildung einer digitalen Demokratie nachhaltige Errungenschaften des Jahres 2006 sind, an denen insbesondere die Blogger, die Wikis und andere Web2.0er teilhaben. In diesem Sinne als nochmals herzlichen Glückwunsch…

Donnerstag, November 30, 2006

Medientrends in der Bundesrepublik

Neue Medien auf dem Vormarsch

Das Marktforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag von SevenOne Media den Medienkonsum der deutschen Verbraucher analysiert. Demzufolge ist der Fernsehkonsum in den letzten zehn Jahren um 21% gestiegen und ist mit 211 Minuten (!) bei Zuschauern ab 14 Jahren das meistgenutzte Medium. Eine Fortsetzung dieses Trends scheint sich anzudeuten, da 44% der 14-49jaehrigen Befragten von einem weiteren Bedeutungsgewinn ausgehen. Alle anderen klassischen Medien wiesen negative Entwicklungen auf. Besonders stark ist diese Tendenz bei Kino und Buch. Mehr als die Haelfte der Befragten erwarten hier einen starken Rueckgang der Nutzung.

Klar positive Tendenzen zeigen sich bei den neuen Medien. 96% der Befragten erwarten einen starken Bedeutungsgewinn bei online-Angeboten, 87% bei Handies.

Angesichts dessen sollte man nicht nur anfangen in google und eBay-Aktien zu investieren (dies ist KEINE Empfehlung), sondern vor allem auf eine vernuenftige Medienauswahl fuer Marketingkampagnen achten. Leider hat die Umfrage die Altersstruktur der Befragten ausser Acht gelassen, sodass eine detailliertere Schlussfolgerung schlecht moeglich ist... Aber auch die Reaktion der verschiedenen Medien auf diese Trends ist abzuwarten. Die Kinobetreiber haben sich ja bereits zu einer Interessengemeinschaft zusammengefunden um das Produkt „Kino“ wieder attraktiver zu machen. Bei Verlagen finden sich solche Tendenzen direkt noch nicht. Hier hat man vielmehr mit einer starken Verschlankung reagiert, ohne fuer das Medium Buch eine wirkliche Strategie zu haben. Auch die Radiomacher werden sich ein paar Gedanken machen muessen. Zwar arbeiten Sie im Moment noch am/im zweitwichtigsten Medium, doch angesichts der online-Entwicklung ist es nur eine Frage der Zeit, wann man sich mit einer Aussenseiterposition zurueck in den Markt kaempfen muss, wenn man nicht fruehzeitig Massnahmen ergreift.

(Mit Material von www.sevenonemedia.de)